Gründung von Kolonien

Was du noch wissen solltest!

Die Landschaft Griechenlands ist durch zwei geografische Besonderheiten geprägt: viele Inseln und zerklüftetes bergiges Gebiet. Die griechischen Bergpässe sind nur schwer passierbar. Der höchste Berg Griechenlands heißt Olymp und ist 2911 m hoch. Von drei Seiten ist das Land umgeben vom Mittelmeer. Damit ist Griechenland von der Lage her eine Halbinsel.

Karge Böden und Wassermangel veranlassten die Griechen dazu, auszuwandern und sich fruchtbares Land zu suchen. Sie gründeten Kolonien.
Die Kolnien lagen auf dem Gebiet der heutigen Türkei, in Süditalien, am Schwarzen Meer, etc. Die Kolonien blieben mit ihrer Heimat kulturell und wirtschaftlich eng verbunden. Alle Stadtstaaten hatten eine gemeinsame Kultur, eine gemeinsame Sprache und dieselben Götter. So verbreitete sich die griechische Kultur im gesamten Mittelmeerraum.

Durch die Abgeschlossenheit der einzelnen Landstriche (Trennung des Landes durch die Gebirgsketten) entstand kein griechischer Gesamtstaat, sondern lauter kleine, wirtschaftlich und politisch unabhängige Stadtstaaten. Ein solcher Stadtstaat hieß: Polis. Die beiden berühmtesten Stadtstaaten waren: Athen und Sparta. Der Burgberg von Athen hieß: Akropolis. Dort standen prächtige Tempel, deren Ruinen man heute noch besichtigen kann. (Er ist das Wahrzeichen von Athen)

Die Griechen boten in anderen Ländern Getreide, Wein, Handwerkswaren (bemalete Vasen) und Olivenöl an.

 

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